West Papua, eine 65-jährige Partnerschaft

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Die Erfolgsgeschickte des Missionsbasar (MIBA)

Wie schon 1962 fand auch dieses Jahr am 1. November der MIBA im evangelischen Gemeindehaus in Waldbröl statt. Was damals als kleiner Basar begann, hat sich im Laufe der Jahrzehnte zur Großveranstaltung entwickelt. Viele der rund 150 ehrenamtlichen Mitarbeitenden arbeiten schon Wochen vorher, damit am MIBA Tag alles reibungslos läuft.

Das Angebot auf dem MIBA ist überaus vielseitig. Von hochwertigen Bastelarbeiten, Secondhand-Kleidung, Weihnachtsdeko, Schmuck, über Bücher, „Edel-Pröttel“ und Antikes jeglicher Art bis hin zu gespendeten Neuwaren wird alles angeboten. Ebenso wird Kunsthandwerk, hergestelt in West Papua verkauft. Auch werden umfangreiche Informationen über die Partnerschaft und die Arbeit vor Ort an interessierte Gäste weitergegeben. Das kulinarische Angebot reicht von Reibekuchen, türkische Pizza, Spießbraten, Bratwurst bis hin zu Grünkohleintopf und ungarischem Gulasch. Natürlich werden Kuchen, frisch gebackenen Waffeln und Plätzchen angeboten. Um ein paar Zahlen zu nennen: Am MIBA Tag werden rund 100 - 120 gespendete Kuchen verkauft, 40 Kg Mehl zu Waffelteig verarbeitet und die zahlreichen Helfer sind im Jugendalter bis hin zu über 80 Jährigen. Das gemeinsame Arbeiten für die Partnerschaft schweißt die MIBA-Gemeinschaft stark zusammen.

Der Reinerlös des MIBA kommt seit 1962 der selben Partnerorganisation, der Frauenarbeit der evangelischen Kirche in West Papua/Indonesien zu Gute. Durch die persönlichen Kontakte dorthin ist bekannt, dass zwei Mädcheninternate in Polimo und Wamena im unzugänglichen Hochland durch die Waldbröler Basarerlöse gefördert und gut geleitet werden. Auch nach solche einer langen Zeit der Partnerschaft sind die Menschen in Papua dringend auf Hilfe von uns angewiesen. Mit dem MIBA Erlös werden die regulären Programme wie z.B. Alphabetisierungs- und Bibelkurse, die Betreung von Mädchen in den Internaten sowie die Frauenarbeit in den umliegenden Dörfern finanziert. Durch das Tropenklima in West Papua besteht laufend die Notwendigkeit die Gebäude und die Umlagen instand zu halten. Immmer mal wieder finden Partnerschaftsbesuche statt, so dass aktuelle Informationen aus erster Hand an die Gemeinde in Waldbröl weitergegeben werden kann. So können die Besucher des MIBA gut darüber informiert werden was konkret mit dem Erlös des Basares gefördert wurde und was für die Zukunft geplant ist. Zwischendurch werden zusätzlich immer wieder Bilder und Grußbriefe der Partner ausgetauscht. Durch diesen persönlichen Kontakt über all die Jahrzehnte ist  den MIBA zum Besuchermagnet auch weit über die Genzen von Waldbröl geworden.  

1962 hat sicher niemand damit gerechnet, dass dieser kleiner Basar nach 65 Jahren als Großveranstaltung die Partnerschaft kontinuierlich unterstützt.

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